User sehen das Netz als Hoffnung für die Demokratie
Viele Nutzer haben die Hoffnung, dass mit dem Internet eine Infrastruktur entstanden ist, die eine engere Teilhabe an demokratischen Prozessen bietet. 61 Prozent der deutschen Internetnutzer sind immerhin aktuell der Meinung, das Netz trage zu einem Mehr an Demokratie bei.
Das geht aus einer Untersuchung im Auftrag des IT-Branchenverbandes BITKOM hervor. "Das Internet bietet hervorragende Möglichkeiten, die politische Arbeit transparenter zu machen und breite Bevölkerungsschichten einzubeziehen", so BITKOM-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "In vielen Ländern ist das Web sogar zu einer wichtigen Voraussetzung geworden, um demokratische Strukturen überhaupt erst auf den Weg zu bringen."
In parlamentarischen Demokratien eigne sich das Internet gut dazu, um Politikverdrossenheit zu begegnen, so Rohleder. "Politiker können das Web einsetzen, um Menschen zum Mitmachen bei politischen Aktionen zu bewegen und die Distanz zwischen Staat und Gesellschaft zu verringern. Soziale Netzwerke und andere Formen des Web 2.0 bieten dazu viele Möglichkeiten", sagte er.
Entsprechend sind alle Parteien und fast alle Spitzenpolitiker inzwischen auf Plattformen wie Facebook oder Twitter mit eigenen Profilen vertreten. Sie versorgen die Öffentlichkeit dort mit Informationen und bieten eine Diskussionsplattform. Allerdings mangelt es bei vielen auch noch an einem Verständnis über die Natur solcher Dienste. Häufig werden sie immer noch vor allem zur Verbreitung von Stellungnahmen genutzt und nicht zur Kommunikation mit anderen Nutzern auf Augenhöhe.
Der politische Wert des Internets wird inzwischen auch quer durch alle Altersgruppen hoch geschätzt - keineswegs nur in der jüngeren Generation. Unter den Senioren ab 65 Jahren sehen mit 67 Prozent sogar besonders viele Internetnutzer einen positiven Effekt für die Demokratie. Zwischen Frauen und Männern gibt es in dieser Frage kaum Unterschiede (63 zu 60 Prozent).
In parlamentarischen Demokratien eigne sich das Internet gut dazu, um Politikverdrossenheit zu begegnen, so Rohleder. "Politiker können das Web einsetzen, um Menschen zum Mitmachen bei politischen Aktionen zu bewegen und die Distanz zwischen Staat und Gesellschaft zu verringern. Soziale Netzwerke und andere Formen des Web 2.0 bieten dazu viele Möglichkeiten", sagte er.
Entsprechend sind alle Parteien und fast alle Spitzenpolitiker inzwischen auf Plattformen wie Facebook oder Twitter mit eigenen Profilen vertreten. Sie versorgen die Öffentlichkeit dort mit Informationen und bieten eine Diskussionsplattform. Allerdings mangelt es bei vielen auch noch an einem Verständnis über die Natur solcher Dienste. Häufig werden sie immer noch vor allem zur Verbreitung von Stellungnahmen genutzt und nicht zur Kommunikation mit anderen Nutzern auf Augenhöhe.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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