Patente: Asiens IT-Firmen verdrängen US-Hersteller

Der IT-Konzern IBM hält in der Technologie-Branche weiterhin souverän den Spitzenplatz bei der Neuanmeldung von Patenten. Im letzten Jahr reichte das Unternehmen eine Rekordzahl von 6.180 Anträgen auf Schutzrechte beim US-Patentamt ein, teilte der Patent-Dienstleister IFI mit.
Usa, USPTO, United States Patent and Trademark Office
Wikipedia
Im Vergleich zum Jahr 2010 hat IBM die Zahl seiner Neuanmeldungen damit um 5 Prozent gesteigert. Konkurrenz bekommt der Konzern nun jedoch langsam aber sicher von asiatischen Firmen. So meldete der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung im vergangenen Jahr 4.894 Patente in den USA an und baute den Vorjahreswert damit um 8 Prozent aus.

Sogar um 11 Prozent steigerte der japanische Imaging-Konzern Canon die Zahl seiner Neuanmeldungen. 2.821 Stück wurden somit verbucht. Das Unternehmen schob sich damit am bisherigen Drittplatzierten Microsoft vorbei. Gleiches gilt für Panasonic (2.559 Patente) und Toshiba (2.483).

Der Redmonder Software-Konzern meldete im vergangenen Jahr 2.311 Patente an. Dies reichte nur noch für den sechsten Platz. Allerdings ist das Unternehmen damit zumindest noch eines von zwei US-Unternehmen in der gesamten Top 10. Auf den folgenden Rängen sind Sony, Seiko Epson, Hon Hai Precision Industry (Foxconn), sowie Hitachi zu finden.
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