Neue schwerwiegende Lücke bei GSM entdeckt
Derzeit findet in Berlin der vom Chaos Computer Club (CCC) veranstaltete Hacker-Kongress 28C3 statt. Für Aufsehen sorgt derzeit eine von Karsten Nohl, dem Chef der Sicherheitsfirma Security Research Labs, vorgestellte Lücke im GSM-Netz.
Wie Nohl auf dem Chaos Communication Congress (28C3) berichtete, sei es aufgrund einer neuen, besonders schwerwiegenden Sicherheitslücke möglich, praktisch jedes Mobiltelefon, das mit dem Mobilfunkstandard GSM arbeitet, unter fremde Kontrolle zu bringen.
Handy-Hacks sind zwar an sich nichts Ungewöhnliches, sie waren aber bisher nur mit viel Aufwand und bei Internet-fähigen Mobiltelefonen möglich. Mit der von Nohl entdeckten GSM-Lücke könne hingegen praktisch jedes Handy in Deutschland gekapert werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Nohl dazu: "Wir können das binnen kurzer Zeit bei hunderttausenden von Handys machen".
T-Mobile ist recht sicher, aufpassen sollten dagegen O2-Nutzer
Nach Angaben von 'Golem' sei es möglich, einen anderen Netzwerkteilnehmer bzw. dessen notwendige Identifikationsmerkmale nachzuahmen. Details nannte Karsten Nohl naturgemäß keine, nannte als Reichweite dieser Methode aber rund 35 Kilometer.
Mit der nun präsentierten Sicherheitslücke können Kriminelle ein Handy unter ihre Kontrolle bringen, ohne dass es sein Besitzer merkt. In Folge werden dann (nur für einige wenige Tage aktivierte) Mehrwertnummern in Afrika oder Asien angerufen, der Nutzer merkt diese Art der Abzocke erst, wenn er später die hohe Telefonrechnung bekommt.
GSM-Netz ist allerdings nicht gleich GSM-Netz: Mancher Netzbetreiber ist besser, mancher schlechter abgesichert: Nohl und sein Unternehmen Security Research Labs haben zu diesem Zweck eine so genannte 'GSM Map' erstellt, die zeigt, wie gut die jeweiligen Unternehmen gegen Angriffe dieser Art gerüstet sind.
Demnach sollten insbesondere O2-Kunden auf der Hut sein, da deren Netz als besonders gefährdet bewertet wird. E-Plus und Vodafone sind in etwa gleich "gut" (also mittelmäßig) abgesichert, am besten kommt das Netz der Deutschen Telekom weg, 100-prozentige Sicherheit gibt es aber auch hier nicht.
Handy-Hacks sind zwar an sich nichts Ungewöhnliches, sie waren aber bisher nur mit viel Aufwand und bei Internet-fähigen Mobiltelefonen möglich. Mit der von Nohl entdeckten GSM-Lücke könne hingegen praktisch jedes Handy in Deutschland gekapert werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Nohl dazu: "Wir können das binnen kurzer Zeit bei hunderttausenden von Handys machen".
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Nach Angaben von 'Golem' sei es möglich, einen anderen Netzwerkteilnehmer bzw. dessen notwendige Identifikationsmerkmale nachzuahmen. Details nannte Karsten Nohl naturgemäß keine, nannte als Reichweite dieser Methode aber rund 35 Kilometer.
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GSM-Netz ist allerdings nicht gleich GSM-Netz: Mancher Netzbetreiber ist besser, mancher schlechter abgesichert: Nohl und sein Unternehmen Security Research Labs haben zu diesem Zweck eine so genannte 'GSM Map' erstellt, die zeigt, wie gut die jeweiligen Unternehmen gegen Angriffe dieser Art gerüstet sind.
Demnach sollten insbesondere O2-Kunden auf der Hut sein, da deren Netz als besonders gefährdet bewertet wird. E-Plus und Vodafone sind in etwa gleich "gut" (also mittelmäßig) abgesichert, am besten kommt das Netz der Deutschen Telekom weg, 100-prozentige Sicherheit gibt es aber auch hier nicht.
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