Adobe informiert über Lücken in Reader & Acrobat

Die Entwickler von 'Adobe' wurden auf Sicherheitslücken in den beiden hauseigenen Produkten Reader und Acrobat aufmerksam. Adobe spricht bisher von einigen wenigen zielgerichteten Angriffen.
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Diese Attacken sollen in erster Linie auf Windows-Systeme abzielen, heißt es von offizieller Seite. Bestätigt wurde die Problematik aber grundsätzlich für alle drei Plattformen, wenn es um den Adobe Reader 9.x, 10.x und den Acrobat 9.x und 10.x geht.

Der als kritisch eingestufte Fehler steht den bisherigen Einschätzungen zufolge im Zusammenhang mit der Speicherverwaltung der Software. Unter Umständen könnte ein Angreifer die Schwachstelle in der Anwendung ausnutzen und sich einen Zugriff auf fremde Systeme verschaffen. Dazu soll es schon ausreichen, wenn die Opfer ein entsprechend präpariertes Dokument öffnen.

Da beim Acrobat und Reader in der Version 10.x eine Sandbox-Technologie zum Schutz der Anwender verwendet wird, soll für die Nutzer keine Gefahr bestehen. Für Windows-Systeme wird im Lauf der kommenden Woche ein Update erscheinen, welches die Schwachstelle aus der Welt schaffen wird. Mac- und Linux-Nutzer müssen sich hingegen noch bis zum nächsten Patch-Day im Januar gedulden.
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