Mehr Weiblichkeit in Wikipedia durch neuen Editor
Bis zum Jahresende soll nun endlich der neue Editor für die Online-Enzyklopädie Wikipedia vorliegen - wenn auch erst einmal als Prototyp für Testläufe. Seine Verfügbarkeit dient dabei auch einem klaren Ziel: Man will mehr Frauen als Autoren gewinnen.
Über den Editor wird schon länger gesprochen. Immerhin ist die Erstellung eines Artikels, der korrekt nach Wikipedia-Vorgaben formatiert ist, aktuell nicht gerade intuitiv. Deshalb will man auf der Plattform auch einen WYSIWYG-Editor anbieten, in dem der jeweilige Artikel bereits beim Bearbeiten genau so zu sehen ist, wie er später online steht.
Sue Gardner, Chefin der Wikimedia Foundation, von der alle Wikipedias betrieben werden, geht davon aus, dass der neue Editor dabei helfen wird, einen alten Missstand zu beheben. Aktuell sind 91,5 Prozent aller Nutzer, die zur Weiterentwicklung des Lexikons beitragen, Männer.
Das führt Gardner auch darauf zurück, dass die Bearbeitung der Texte noch recht kompliziert ist. Sie will dies aber nicht so verstanden wissen, dass Männer hier bessere Fähigkeiten hätten - es gehe schlicht darum, dass diese eher bereit sind, sich in technische Zusammenhänge einzuarbeiten, während Frauen ihre Zeit eher für andere Dinge einsetzen.
Eine Steigerung des Frauenanteils soll auch entscheidend mit zu einer höheren Qualität beitragen. Denn die Wikipedia deckt inzwischen zwar schon ein weites Themenfeld ab. Es fällt aber auf, dass Artikel, die eher Männerthemen wie Sportvereine oder bestimmte Computerspiele deutlich stärker ausgebaut sind, als beispielsweise Beiträge zu bestimmten Mode-Bereichen.
Nicht zuletzt erhoffen sich die Betreiber aus einer Gewinnung von mehr Frauen für die Wikipedia-Communtity auch, dass die Diskussionskultur unter den Autoren besser wird. Denn in den Foren herrscht meist doch ein recht rüder Umgang miteinander, der Neulinge schnell verschreckt.
Sue Gardner, Chefin der Wikimedia Foundation, von der alle Wikipedias betrieben werden, geht davon aus, dass der neue Editor dabei helfen wird, einen alten Missstand zu beheben. Aktuell sind 91,5 Prozent aller Nutzer, die zur Weiterentwicklung des Lexikons beitragen, Männer.
Das führt Gardner auch darauf zurück, dass die Bearbeitung der Texte noch recht kompliziert ist. Sie will dies aber nicht so verstanden wissen, dass Männer hier bessere Fähigkeiten hätten - es gehe schlicht darum, dass diese eher bereit sind, sich in technische Zusammenhänge einzuarbeiten, während Frauen ihre Zeit eher für andere Dinge einsetzen.
Eine Steigerung des Frauenanteils soll auch entscheidend mit zu einer höheren Qualität beitragen. Denn die Wikipedia deckt inzwischen zwar schon ein weites Themenfeld ab. Es fällt aber auf, dass Artikel, die eher Männerthemen wie Sportvereine oder bestimmte Computerspiele deutlich stärker ausgebaut sind, als beispielsweise Beiträge zu bestimmten Mode-Bereichen.
Nicht zuletzt erhoffen sich die Betreiber aus einer Gewinnung von mehr Frauen für die Wikipedia-Communtity auch, dass die Diskussionskultur unter den Autoren besser wird. Denn in den Foren herrscht meist doch ein recht rüder Umgang miteinander, der Neulinge schnell verschreckt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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