Steigt Google ins Bieterrennen um Yahoo ein?
Laut einem Bericht des 'Wall Street Journal' (WSJ) hat Google mit Kapitalbeteiligungsgesellschaften Gespräche über ein mögliches Yahoo-Angebot aufgenommen. Unklar ist allerdings, ob die Wettbewerbshüter einem solchen Deal überhaupt zustimmen würden.
Wie das WSJ berichtet, habe Google mit zwei namentlich nicht genannten Private-Equity-Gesellschaften über die Finanzierungsbeteiligung bei einer etwaigen Übernahme von Yahoos Kerngeschäft gesprochen. Google könnte die rund 700 Millionen Besucher im Monat sicherlich gut für Netzwerke wie Google+ gebrauchen, zudem könnte man damit die Reichweite der eigenen Werbung steigern.
Allerdings müsste Google im Falle eines Übernahmeangebots massive Hürden überwinden: das OK der amerikanischen und europäischen Wettbewerbshüter. Bereits 2008 haben die beiden Internet-Riesen eine Werbepartnerschaft geplant. Sowohl das US-Justizministerium als auch die EU-Kommission haben damals die Untersuchungen aufgenommen, diese Bedenken brachten die geplante Kooperation dann auch zu Fall.
Es ist jedoch unklar, warum man bei Google heute glaubt, bessere Karten zu haben. Beide Unternehmen - also Google und Yahoo - sind auf demselben Such- und Werbemarkt tätig, es ist stark zu bezweifeln, dass ein etwaiger Deal dieses Mal durchgehen würde.
Allerdings vermuten Experten, dass dahinter auch ein strategisches Manöver stecken könnte: Google könnte versuchen, Microsoft in einen Bieterkrieg zu locken. So sind vor kurzem Berichte aufgetaucht, laut denen der Redmonder Konzern möglicherweise einen zweiten Anlauf für eine Yahoo-Übernahme plant.
Den ersten Versuch, Microsoft hatte 2008 rund 47 Milliarden Dollar geboten, lehnte Yahoo ab. Die beiden Konzerne sind in der Zwischenzeit eine Kooperation betreffend der Bing-Suche und Online-Werbung eingegangen. Allerdings wird bezweifelt, ob Microsoft wirklich an einer Übernahme interessiert ist, da der Marktwert von Yahoo seither um rund 40 Prozent gesunken ist.
Allerdings müsste Google im Falle eines Übernahmeangebots massive Hürden überwinden: das OK der amerikanischen und europäischen Wettbewerbshüter. Bereits 2008 haben die beiden Internet-Riesen eine Werbepartnerschaft geplant. Sowohl das US-Justizministerium als auch die EU-Kommission haben damals die Untersuchungen aufgenommen, diese Bedenken brachten die geplante Kooperation dann auch zu Fall.
Es ist jedoch unklar, warum man bei Google heute glaubt, bessere Karten zu haben. Beide Unternehmen - also Google und Yahoo - sind auf demselben Such- und Werbemarkt tätig, es ist stark zu bezweifeln, dass ein etwaiger Deal dieses Mal durchgehen würde.
Allerdings vermuten Experten, dass dahinter auch ein strategisches Manöver stecken könnte: Google könnte versuchen, Microsoft in einen Bieterkrieg zu locken. So sind vor kurzem Berichte aufgetaucht, laut denen der Redmonder Konzern möglicherweise einen zweiten Anlauf für eine Yahoo-Übernahme plant.
Den ersten Versuch, Microsoft hatte 2008 rund 47 Milliarden Dollar geboten, lehnte Yahoo ab. Die beiden Konzerne sind in der Zwischenzeit eine Kooperation betreffend der Bing-Suche und Online-Werbung eingegangen. Allerdings wird bezweifelt, ob Microsoft wirklich an einer Übernahme interessiert ist, da der Marktwert von Yahoo seither um rund 40 Prozent gesunken ist.
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