Auch Microsoft sinniert über Yahoo-Übernahme
Auch im Management des Software-Konzerns Microsoft soll aktuell wieder darüber nachgedacht werden, ob man nicht den Portalbetreiber Yahoo übernehmen sollte. Das berichtete die Nachrichtenagentur 'Reuters' unter Berufung auf einen anonymen Microsoft-Manager.
Für die Führungsetage bei Yahoo ist der Verkauf des Unternehmens aktuell eine Option, um die Firma wieder auf einen Erfolgskurs zu bekommen. Verschiedene Interessenten stehen auch schon in den Startlöchern. Neben einigen Finanzinvestoren gehören dazu auch der russische Internet-Konzern Digital Sky Technology und der chinesische Online-Händler Alibaba.
Neben den Überlegungen für ein eigenes Gebot werde bei Microsoft auch darüber nachgedacht, mit einem dieser Unternehmen gemeinsam ein Angebot für den Portalbetreiber zu entwickeln. Allerdings ist noch keine endgültige Entscheidung darüber gefallen, ob man sich überhaupt auf die Angelegenheit einlassen wird - denn es gibt auch kritische Ansichten, die auf verschiedenen Grundlagen beruhen.
So dürften einige die Ereignisse im Jahr 2008 noch nicht gänzlich verdaut haben. Damals startete Microsoft schon einmal den Versuch, Yahoo zu übernehmen. 48 Milliarden Dollar war man damals bereit zu investieren. Insbesondere Yahoo-Gründer Jerry Yang leistete aber energischen Widerstand und nach langwierigen Verhandlungen musste Microsoft aufgeben. Ein Jahr später konnte man aber immerhin eine Kooperation im Suchmaschinengeschäft vereinbaren.
Es gibt aber auch gegenwärtigere Gründe, die gegen eine Übernahme sprechen. Diese wäre mit rund 20 Milliarden Dollar zwar längst nicht mehr so teuer wie vor drei Jahren, allerdings zeigte sich in der Zwischenzeit auch, dass es Yahoo trotz umfangreicher Bemühungen kaum gelingt, zu wachsen. Es liegt also nahe, dass man Milliardenbeträge in eine Unternehmung mit sehr begrenzten Potenzialen versenken könnte.
"Yahoos Wert ist in den letzten Jahren nicht größer geworden und einige Manager sind der Ansicht, dass wie etwas mit besseren Zukunftsaussichten kaufen sollten", zitiert Reuters seine Quelle.
Neben den Überlegungen für ein eigenes Gebot werde bei Microsoft auch darüber nachgedacht, mit einem dieser Unternehmen gemeinsam ein Angebot für den Portalbetreiber zu entwickeln. Allerdings ist noch keine endgültige Entscheidung darüber gefallen, ob man sich überhaupt auf die Angelegenheit einlassen wird - denn es gibt auch kritische Ansichten, die auf verschiedenen Grundlagen beruhen.
So dürften einige die Ereignisse im Jahr 2008 noch nicht gänzlich verdaut haben. Damals startete Microsoft schon einmal den Versuch, Yahoo zu übernehmen. 48 Milliarden Dollar war man damals bereit zu investieren. Insbesondere Yahoo-Gründer Jerry Yang leistete aber energischen Widerstand und nach langwierigen Verhandlungen musste Microsoft aufgeben. Ein Jahr später konnte man aber immerhin eine Kooperation im Suchmaschinengeschäft vereinbaren.
Es gibt aber auch gegenwärtigere Gründe, die gegen eine Übernahme sprechen. Diese wäre mit rund 20 Milliarden Dollar zwar längst nicht mehr so teuer wie vor drei Jahren, allerdings zeigte sich in der Zwischenzeit auch, dass es Yahoo trotz umfangreicher Bemühungen kaum gelingt, zu wachsen. Es liegt also nahe, dass man Milliardenbeträge in eine Unternehmung mit sehr begrenzten Potenzialen versenken könnte.
"Yahoos Wert ist in den letzten Jahren nicht größer geworden und einige Manager sind der Ansicht, dass wie etwas mit besseren Zukunftsaussichten kaufen sollten", zitiert Reuters seine Quelle.
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