Langzeitstudie findet kein Krebsrisiko durch Handys
Dänische Wissenschaftler haben nun ihre Ergebnisse einer Langzeitstudie vorgelegt, mit der man prüfen wollte, ob das Risiko, an einem Gehirntumor zu erkranken, durch die Nutzung von Mobiltelefonen steigt. Hinweise darauf, wurden allerdings nicht gefunden.
Zu dem Thema gibt es inzwischen eine Vielzahl von Untersuchungen. Das Problem bestand in der Vergangenheit oft darin, dass man zwar kaum einen Zusammenhang zwischen der Handy-Nutzung und gesundheitlichen Auswirkungen klar nachweisen konnte, aber kaum Angaben zur langfristigen Wirkung der elektromagnetischen Strahlung zu machen waren.
Den Forschern lagen nun aber Daten von über 350.000 Mobilfunknutzern vor, die teils schon seit den frühen 1990er Jahren Mobiltelefone verwenden. Über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg, erkrankten 10.729 Personen an einem Gehirntumor. Dabei gab es unter den Handy-Nutzern allerdings keine relevant höheren Krebsraten als bei Vergleichsgruppen mit Menschen, die erst für vergleichsweise kurze Zeit oder überhaupt keine Mobiltelefone nutzten.
Wie die Wissenschaftler in ihrem im 'British Medical Journal' veröffentlichten Bericht weiter ausführten, wies bei den Erkrankten unter den Langzeit-Handynutzern auch die jeweilige Lage der Tumore nicht auf einen Zusammenhang mit dem Mobiltelefon hin. Schließlich wäre es zu vermuten, dass - sollte das Auftauchen von Krebs mit der Funkstrahlung korrelieren - jene Bereiche eher betroffen wären, die der Strahlung am stärksten ausgesetzt sind.
Die Erkenntnisse der dänischen Studie decken sich damit mit der Interphone-Studie, bei der Daten von hunderttausenden Menschen aus ganz Europa ausgewertet wurden. Die Forscher wiesen allerdings darauf hin, dass es bei Menschen, die sehr viel mit dem Handy telefonieren oder dies bereits seit mehr als 15 Jahren tun, trotzdem ein etwas höheres Risiko geben könnte. Dies bedeutet aber lediglich, dass hier noch nicht ausreichend Daten vorliegen, um eine verlässliche Aussage treffen zu können.
Den Forschern lagen nun aber Daten von über 350.000 Mobilfunknutzern vor, die teils schon seit den frühen 1990er Jahren Mobiltelefone verwenden. Über den gesamten Beobachtungszeitraum hinweg, erkrankten 10.729 Personen an einem Gehirntumor. Dabei gab es unter den Handy-Nutzern allerdings keine relevant höheren Krebsraten als bei Vergleichsgruppen mit Menschen, die erst für vergleichsweise kurze Zeit oder überhaupt keine Mobiltelefone nutzten.
Wie die Wissenschaftler in ihrem im 'British Medical Journal' veröffentlichten Bericht weiter ausführten, wies bei den Erkrankten unter den Langzeit-Handynutzern auch die jeweilige Lage der Tumore nicht auf einen Zusammenhang mit dem Mobiltelefon hin. Schließlich wäre es zu vermuten, dass - sollte das Auftauchen von Krebs mit der Funkstrahlung korrelieren - jene Bereiche eher betroffen wären, die der Strahlung am stärksten ausgesetzt sind.
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Christian Kahle
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