Intel & Dell bauen Supercomputer mit 50-Kern-CPUs
Die University of Texas will sich einen Supercomputer mit einer Leistung von 10 Petaflops bauen lassen. Der Auftrag für den Rechner namens "Stampede" ging an den Computer-Konzern Dell und den Chip-Hersteller Intel. Im Jahr 2013 soll die neue Maschine in Betrieb gehen.
Die Basis für den Rechner bilden mehrere tausend Dell-Server mit Xeon E5-Prozessoren mit je acht Kernen. Diese stellen allerdings nur rund 20 Prozent der gesamten Rechenleistung zur Verfügung. Den größten Teil der Arbeit werden Many-Integrated-Core (MIC)-CPUs von Intel übernehmen. Diese "Knights Corner"-Chips werden im 22-Nanometer-Verfahren produziert und verfügen jeweils über 50 Kerne. In jedem Server des Clusters stehen 32 Gigabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung.
Ergänzt wird der Supercomputer durch zusätzliche Module für spezielle Aufgaben. So sollen sich 16 der angeschlossenen Rechner allein mit der Datenanalyse beschäftigen. Diese sind jeweils mit zwei Grafikprozessoren und einem Terabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Hinzu kommt ein Verbund von 128 weiteren Grafikchips von Nvidia, die allerdings nicht die Hauptberechnungen unterstützen sollen, wie es in einer Reihe anderer Supercomputer der Fall ist. Stattdessen werden diese beispielsweise an Visualisierungen von den Rechenergebnissen arbeiten.
Insgesamt soll das System letztlich mit 272 Terabyte Arbeitsspeicher und 14 Petabyte Speicherplatz auf Festspeichern ausgestattet sein. Der Zusammenschluss der einzelnen Cluster-Knoten erfolgt über Infiniband-Verbindungen, die eine Bandbreite von 56 Gigabit pro Sekunde bieten. Der neue Supercomputer soll inklusive Entwicklung rund 50 Millionen Dollar kosten. Damit diese sich längerfristig rentieren, ist auch die Möglichkeit einer Aufrüstung des Rechners vorgesehen. Diese soll im Jahr 2017 in Angriff genommen werden.
Stampede soll vor allem für Berechnungen im Bereich der Geowissenschaften zum Einsatz kommen. Hier geht es unter anderem um die Untersuchung der Plattentektonik oder auch der Bewegung großer Eismassen in den polaren Regionen.
Ergänzt wird der Supercomputer durch zusätzliche Module für spezielle Aufgaben. So sollen sich 16 der angeschlossenen Rechner allein mit der Datenanalyse beschäftigen. Diese sind jeweils mit zwei Grafikprozessoren und einem Terabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Hinzu kommt ein Verbund von 128 weiteren Grafikchips von Nvidia, die allerdings nicht die Hauptberechnungen unterstützen sollen, wie es in einer Reihe anderer Supercomputer der Fall ist. Stattdessen werden diese beispielsweise an Visualisierungen von den Rechenergebnissen arbeiten.
Insgesamt soll das System letztlich mit 272 Terabyte Arbeitsspeicher und 14 Petabyte Speicherplatz auf Festspeichern ausgestattet sein. Der Zusammenschluss der einzelnen Cluster-Knoten erfolgt über Infiniband-Verbindungen, die eine Bandbreite von 56 Gigabit pro Sekunde bieten. Der neue Supercomputer soll inklusive Entwicklung rund 50 Millionen Dollar kosten. Damit diese sich längerfristig rentieren, ist auch die Möglichkeit einer Aufrüstung des Rechners vorgesehen. Diese soll im Jahr 2017 in Angriff genommen werden.
Stampede soll vor allem für Berechnungen im Bereich der Geowissenschaften zum Einsatz kommen. Hier geht es unter anderem um die Untersuchung der Plattentektonik oder auch der Bewegung großer Eismassen in den polaren Regionen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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