Supercomputer: USA setzt sich wieder an die Spitze
Die USA konnte sich auf der Liste der weltweit schnellsten Supercomputer wieder an die Spitze setzen. Dafür sorgte das Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) mit der Fertigstellung eines neuen Rechners namens "Sequoia", der die zuletzt führenden Japaner klar überholte.
Vor einem halben Jahr standen diese noch mit ihrem "K Computer" an der Spitze. Mit dem System war es erstmals gelungen, die Grenze von 10 Petaflops zu überschreiten. 10,5 Petaflops wurden in den Benchmarks als Spitzenleistung gemessen. Sequoia brachte es nun nach dem Abschluss der Installationsarbeiten auf einen Wert von 16,3 Petaflops.
In dem Rechner, der vom IT-Konzern IBM gebaut wurde, sind insgeamt rund 100.000 PowerPC A2-Prozessoren zusammengeschlossen. In diesen Chips sind jeweils 16 Kerne damit beschäftigt, Berechnungen durchzuführen. Insgesamt befinden sich aber 18 Core in einem dieser Prozessoren. Von den übrigen beiden kümmert sich einer nur um Aufgaben im Bereich des Managements und der I/O, der letzte Kern steht als Reserve bei Ausfällen zur Verfügung.
Die Liste zeigt inzwischen auch, dass Petaflops-Rechner inzwischen weltweit eingesetzt werden. Die ersten 20 Plätze entfallen auf Supercomputer, deren Leistungsfähigkeit in diesem Bereich angesiedelt ist. Deutschland ist aktuell der beste europäische Vertreter beim Supercomputing. Immerhin auf Platz vier steht mit dem "SuperMUC" ein System des Leibniz Rechenzentrums, das es auf eine Performance von 2,9 Petaflops bringt.
Außerdem ist es Italien gelungen, zum ersten Mal überhaupt in die Top10 vorzustoßen. Mit einem IBM BlueGene/Q, der es auf 1,72 Petaflops bringt, landete das Land auf dem 7. Platz. Die Liste zeigt außerdem, dass die Rechengeschwindigkeit im High End-Bereich weiterhin stark steigt. Alle 500 gelisteten Systeme zusammengenommen kommen inzwischen auf 123,4 Petaflops, während es vor einem halben Jahr erst 74,2 Petaflops waren.
In dem Rechner, der vom IT-Konzern IBM gebaut wurde, sind insgeamt rund 100.000 PowerPC A2-Prozessoren zusammengeschlossen. In diesen Chips sind jeweils 16 Kerne damit beschäftigt, Berechnungen durchzuführen. Insgesamt befinden sich aber 18 Core in einem dieser Prozessoren. Von den übrigen beiden kümmert sich einer nur um Aufgaben im Bereich des Managements und der I/O, der letzte Kern steht als Reserve bei Ausfällen zur Verfügung.
Die Liste zeigt inzwischen auch, dass Petaflops-Rechner inzwischen weltweit eingesetzt werden. Die ersten 20 Plätze entfallen auf Supercomputer, deren Leistungsfähigkeit in diesem Bereich angesiedelt ist. Deutschland ist aktuell der beste europäische Vertreter beim Supercomputing. Immerhin auf Platz vier steht mit dem "SuperMUC" ein System des Leibniz Rechenzentrums, das es auf eine Performance von 2,9 Petaflops bringt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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