XML3D präsentiert 3D-Inhalte über Web-Standards
Webseiten-Betreiber sollen zukünftig einfacher dreidimensionale Darstellungen in ihre Angebote integrieren können. Der Einsatz proprietärer Technologien und Browser-Plugins wird dabei nicht mehr notwendig sein. Dafür soll die Szenenbeschreibungssprache XML3D sorgen.
Diese wurde von Informatikern von der Universität des Saarlandes auf Basis standardisierter Web-Technologien entwickelt. Ihre aktuellen Ergebnisse stellen die Entwickler in diesen Tagen auf der Entwicklerkonferenz Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco vor.
"Mit XML3D kann man dreidimensionale Inhalte auf solch einfache Weise in Webseiten einbetten wie es bisher nur mit Videoclips der Internet-Plattform YouTube möglich ist", erklärte Kristian Sons, der das Projekt XML3D am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken leitet.
In Zukunft sollen damit nicht nur Ingenieure gemeinsam von verschiedenen Standorten aus Produkte entwerfen und Web-Entwickler interaktive Lern- und Computerspiele programmieren können. Auch Produkte lassen sich so in Online-Shops dreidimensional präsentieren. Auf dem IDF zeigen die Saar-Informatiker unter anderem eine 3D-Shopping-Anwendung, bei der Käufer ihre gewünschte Kamera betrachten und mit unterschiedlichen Objektiven bestücken können.
XML3D fügt dem aktuellen HTML-Standard HTML5 die nötigen Elemente hinzu, um in der Webseite neben Texten, Bildern und Videos auch 3D-Objekte beschreiben zu können. Alle Komponenten sind somit Teil des Codes, der die Webseite definiert, und Web-Entwickler können daher mit gewohnten Programmiermethoden entsprechende Inhalte schaffen.
Die Informatiker aus dem Saarland haben bereits Implementierungen von XML3D fertiggestellt, die in den Browsern Firefox und Chrome laufen und auf der Scriptsprache JavaScript in Kombination mit der Browser-Komponente WebGL funktionieren.
"Mit XML3D kann man dreidimensionale Inhalte auf solch einfache Weise in Webseiten einbetten wie es bisher nur mit Videoclips der Internet-Plattform YouTube möglich ist", erklärte Kristian Sons, der das Projekt XML3D am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken leitet.
In Zukunft sollen damit nicht nur Ingenieure gemeinsam von verschiedenen Standorten aus Produkte entwerfen und Web-Entwickler interaktive Lern- und Computerspiele programmieren können. Auch Produkte lassen sich so in Online-Shops dreidimensional präsentieren. Auf dem IDF zeigen die Saar-Informatiker unter anderem eine 3D-Shopping-Anwendung, bei der Käufer ihre gewünschte Kamera betrachten und mit unterschiedlichen Objektiven bestücken können.
XML3D fügt dem aktuellen HTML-Standard HTML5 die nötigen Elemente hinzu, um in der Webseite neben Texten, Bildern und Videos auch 3D-Objekte beschreiben zu können. Alle Komponenten sind somit Teil des Codes, der die Webseite definiert, und Web-Entwickler können daher mit gewohnten Programmiermethoden entsprechende Inhalte schaffen.
Die Informatiker aus dem Saarland haben bereits Implementierungen von XML3D fertiggestellt, die in den Browsern Firefox und Chrome laufen und auf der Scriptsprache JavaScript in Kombination mit der Browser-Komponente WebGL funktionieren.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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