Fotografie: Trend hin zu professioneller Ausstattung

Bei den privaten Verbrauchern gibt es in Sachen Foto-Technik derzeit einen Trend hin zu professionellerer Ausstattung. Immer mehr Nutzer, die bisher mit einfachen Kompaktkameras Aufnahmen machten, entdecken die Vorteile von Spiegelreflex- und Systemkameras.
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Das ist das Ergebnis einer aktuellen Marktanalyse der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Branchenorganisation Photoindustrie-Verband. Für das erste Halbjahr stiegen der Absatz für Kameras mit Wechseloptik demnach um zehn Prozent - damit dürften die Verkaufszahlen im gesamten Jahr 2011 deutlich über 900.000 Stück liegen. Der Umsatz zog dabei sogar um 13 Prozent an.

Mit dieser positiven Entwicklung im Kamerabereich mit Wechseloptik setze sich der Trend aus dem vergangenen Jahr fort, dass Verbraucher ihre Fotoausrüstung verstärkt professionalisieren, so Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes.

Der Trend kommt aber nicht nur den Kamera-Herstellern allein zugute, sondern zieht auch zusätzliche Käufe im Zubehörgeschäft bei Wechselobjektiven, Blitzgeräten, Stativen und Kamerataschen nach sich. Analog zum anhaltenden Boom und dem weiter steigenden Absatz an Spiegelreflexkameras beziehungsweise Systemkameras mit Wechseloptik stieg die verkaufte Menge an Wechselobjektiven im ersten Halbjahr um neun Prozent und der Umsatz sogar um 18 Prozent.

Betrachtet man den Gesamtmarkt ist der Absatz von knapp neun Millionen Kameras in diesem Jahr wahrscheinlich. Die seit Jahren ungebrochen hohe Nachfrage in diesem Segment resultiere unter anderem daraus, dass neue Features wie Effektfilter, Video in HD-Auflösung, Touchscreen-Displays, GPS, WLAN-Anbindung und 3D Kaufinteresse generieren.

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