PCs verkauften sich in Westeuropa schlechter
Die PC-Verkaufszahlen haben sich im zweiten Quartal 2011 in Westeuropa rückläufig entwickelt. Laut den Marktforschern aus dem Hause IDC gingen sie im Vergleich zum Vorjahr im 20,9 Prozent zurück. Schuld ist die geringe Nachfrage in Kombination mit großen Lagerbeständen, erklärten die Experten.
Den größten Verlust muss der Consumer-Markt in Westeuropa verkraften, denn dieser schrumpfte im zweiten Quartal 2011 um 32 Prozent. Im Bereich der Unternehmenskunden fiel das Minus mit 4,3 Prozent deutlicher kleiner aus. Laut IDC haben viele Kunden zu Smartphones und Tablets gegriffen, statt sich einen neuen PC anzuschaffen. Vor allem im Süden Europas, beispielsweise in Spanien und Italien, sind die Einbrüche der Verkaufszahlen am größten.
Die PC-Hersteller in Westeuropa werden von HP angeführt. Das US-Unternehmen kam auf einen Marktanteil von 20,1 Prozent - im Vergleich zum Vorjahr mit 23,0 Prozent ein deutliches Minus. Gegenteilig verhält es sich beim Zweitplatzierten Acer, dessen Marktanteil von 12,8 auf 19,5 Prozent wuchs. Auf den folgenden Plätzen landeten Dell (9,6 Prozent), Asus (8,2 Prozent) und Lenovo (5,5 Prozent).
Auch in der zweiten Hälfte des Jahres rechnen die Marktforscher mit schlechten PC-Verkäufen, obwohl der Schulbeginn und Weihnachten traditionell positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Marktes haben. Auch hierfür werden die Tablets verantwortlich gemacht, zu denen laut IDC immer häufiger gegriffen wird. Die wachsende Konkurrenz in der Branche wird langfristig zu sinkenden Preisen führen und somit den Tablet-Kauf für mehr Leute erschwinglich machen.
Die PC-Hersteller in Westeuropa werden von HP angeführt. Das US-Unternehmen kam auf einen Marktanteil von 20,1 Prozent - im Vergleich zum Vorjahr mit 23,0 Prozent ein deutliches Minus. Gegenteilig verhält es sich beim Zweitplatzierten Acer, dessen Marktanteil von 12,8 auf 19,5 Prozent wuchs. Auf den folgenden Plätzen landeten Dell (9,6 Prozent), Asus (8,2 Prozent) und Lenovo (5,5 Prozent).
Auch in der zweiten Hälfte des Jahres rechnen die Marktforscher mit schlechten PC-Verkäufen, obwohl der Schulbeginn und Weihnachten traditionell positive Auswirkungen auf die Entwicklung des Marktes haben. Auch hierfür werden die Tablets verantwortlich gemacht, zu denen laut IDC immer häufiger gegriffen wird. Die wachsende Konkurrenz in der Branche wird langfristig zu sinkenden Preisen führen und somit den Tablet-Kauf für mehr Leute erschwinglich machen.
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Michael Diestelberg
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