Bundespolizei-Angriff: Anzeige wird vorbereitet

Das Zollkriminalamt (ZKA) will bei der Staatsanwaltschaft die strafrechtliche Verfolgung der virtuellen Angreifer nach Informationen von 'Spiegel Online' beantragen, welche in der Nacht zum Freitag zahlreiche interne Daten veröffentlicht haben. Den aktuellen Einschätzungen zufolge könnten die entwendeten sensiblen Daten von einer Observationseinheit der Zollfahndung, welche in Karlsruhe stationiert ist, stammen. Der betroffene Rechner hatte angeblich keine Verbindung zu vertraulichen Informationssystemen, heißt es.

Konkrete Details zum Strafantrag liegen gegenwärtig noch nicht vor. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Ermittler gegen die virtuellen Angreifer wegen des Ausspähens von Daten oder der Computersabotage vorgehen.

Zu dieser Aktion bekannte sich die Aktivistengruppe namens "No-Name Crew". Es wurden am Freitag unter anderem Namen von Beamten sowie Angaben zu observierten Fahrzeugen im Internet veröffentlicht. Unter den geleakten Daten befindet sich überdies eine GPS Tracking Software der Bundespolizei.

Damit wird die Überwachung des Standorts von verdächtigen Personen umgesetzt. Hinzu kommen diverse GPS-Daten, welche den Aufenthaltsort verdächtiger Personen zeigen. Die veröffentlichten Daten sollen ausreichen, um die GPS Tracking Software zu installieren. Vergangene Überwachungen lassen sich offensichtlich rekonstruieren. bundespolizei hack bundespolizei hack
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