EU plant europaweites Mobile Internet-Prepaid
Wie die britische Wirtschaftszeitung 'Financial Times' berichtet, will Kroes am Mittwoch ein neues Maßnahmenpaket vorstellen. In dessen Rahmen sollen die Obergrenzen der Roaming-Preise beim mobilen Datenverkehr weiter deutlich abgesenkt werden. Ab Juli 2012 soll ein übertragenes Megabyte nicht mehr als 90 Cent kosten dürfen, 2014 ist eine erneute Absenkung auf 50 Cent geplant.
Allerdings will Kroes nicht nur mit administrativen Maßnahmen vorgehen, sondern auch einen Wettbewerb schaffen, bei dem sich die Mobilfunkanbieter in ganz Europa miteinander messen müssen. Dafür ist vorgesehen, dass Mobilfunkkunden im EU-Ausland leichter auf Angebote lokaler Netzbetreiber zurückgreifen können.
Schon heute erwerben viele Nutzer bei Auslandsreisen vor Ort einen Prepaid-Tarif, mit dem sie zu lokalen Preisen Datenverbindungen nutzen können. Allerdings ist es dabei notwendig, die SIM-Karte zu wechseln, so dass man nicht mehr unter der eigenen Nummer für Anrufe erreichbar ist, wenn kein zweites Mobiltelefon zur Verfügung steht.
Kroes will die Mobilfunkanbieter daher verpflichten, ein System zu entwickeln, mit dem Nutzer einen lokalen Prepaid-Tarif auf ihre eigene SIM-Karte buchen können. So könnten im Ausland lokale Angebote genutzt werden, während man parallel auch auf dem eigenen Anschluss erreichbar ist.
Die einzelnen Mitgliedsstaaten und das EU-Parlament müssen dem Maßnahmenpaket ihre Zustimmung geben, damit es von der EU-Kommission umgesetzt werden kann. Ist dies der Fall, könnte auch die SIM-Karten-Regelung bereits 2014 wirksam werden.
Allerdings will Kroes nicht nur mit administrativen Maßnahmen vorgehen, sondern auch einen Wettbewerb schaffen, bei dem sich die Mobilfunkanbieter in ganz Europa miteinander messen müssen. Dafür ist vorgesehen, dass Mobilfunkkunden im EU-Ausland leichter auf Angebote lokaler Netzbetreiber zurückgreifen können.
Schon heute erwerben viele Nutzer bei Auslandsreisen vor Ort einen Prepaid-Tarif, mit dem sie zu lokalen Preisen Datenverbindungen nutzen können. Allerdings ist es dabei notwendig, die SIM-Karte zu wechseln, so dass man nicht mehr unter der eigenen Nummer für Anrufe erreichbar ist, wenn kein zweites Mobiltelefon zur Verfügung steht.
Kroes will die Mobilfunkanbieter daher verpflichten, ein System zu entwickeln, mit dem Nutzer einen lokalen Prepaid-Tarif auf ihre eigene SIM-Karte buchen können. So könnten im Ausland lokale Angebote genutzt werden, während man parallel auch auf dem eigenen Anschluss erreichbar ist.
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Christian Kahle
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