Oracle stellt Milliarden-Forderung gegen Google auf

Der Software-Konzern Oracle hat seine Klage gegen Google konkretisiert. In dieser geht es um die Integration von Java in das Smartphone-Betriebssystem Android. Oracle ist nach einem neuen Dokument, das dem Gericht vorgelegt wurde, der Ansicht, um einen Milliarden-Betrag geprellt worden zu sein. In dem Verfahren muss letztlich geklärt werden, welche Teile der Java-Umgebung einst von Sun Microsystems als frei nutzbare Open Source-Software bereitgestellt wurde. Google hatte einen guten Teil davon in Android integriert. Oracle ist nun - nachdem es Sun übernommen hat - der Ansicht, dass dabei auch Bibliotheken und Codes direkt verwendet oder abgeleitet wurden, die nicht frei zur Verfügung standen.

Dem entsprechend fordert man nun Schadensersatz für die bisher entfallenen Lizenzgebühren. Außerdem sollen auch verschiedene Patente, die sich inzwischen im Besitz Oracles befinden, verletzt werden. Seit dem vergangenen Jahr liegt die Angelegenheit bereits beim Gericht vor.

In dem neuen Schreiben lehnt Oracle auch den Antrag Googles ab, einige Dokumente weiterhin vertraulich behandeln zu dürfen und nicht ins Verfahren einbringen zu müssen. Dabei geht es auch um Papiere, die den Kern der Angelegenheit treffen, so beispielsweise ein Gutachten, wie eine Sachverständigen-Analyse, in der die Forderungen Oracles angezweifelt werden. Oracle, Datenbanken, Softwarekonzern Oracle, Datenbanken, Softwarekonzern Oracle
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