Sony und Toshiba planen Fusion bei Mobile-LCDs

Die japanischen Elektronikkonzerne Sony und Toshiba planen offenbar eine Fusion ihrer Produktionssparten für LCD-Panels für mobile Geräte. Im Zuge dessen soll die Kontrolle über das neue Unternehmen weitgehend abgegeben werden, berichtete das 'Wall Street Journal' unter Berufung auf eine nicht namentlich genannte, informierte Quelle. Dem Vernehmen nach soll die Innovation Network Corporation in die zusammengelegte Firma einsteigen. Dabei handelt es sich um ein Investmentunternehmen, hinter dem die japanische Regierung steht. 1,25 Milliarden Dollar will dieses offenbar investieren, womit ein Anteil von 80 Prozent erworben würde.

Die Verhandlungen zwischen Sony, Toshiba und dem Investmentfonds sollen sich bereits in der Endphase befinden. Mit einer Bekanntgabe der Ergebnisse sei noch in diesem Monat zu rechnen, hieß es. Allerdings handelt es sich bei der Fusion wohl nur um eine der Optionen, die zwischen den Beteiligten diskutiert werden.

Hintergrund dessen ist das Erstarken anderer Hersteller in dem Segment. Was die Produktion von LCDs für Mobiltelefone und Tablets angeht, haben Firmen aus Taiwan und Südkorea deutlich an Boden gewonnen. Die japanische Regierung plant nun offenbar, die verbliebenen Marktanteile für die nationale Wirtschaft zu verteidigen. Smartphone, Nokia, Xpress Music Smartphone, Nokia, Xpress Music Nokia
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