UK: Streik gegen Auslagerung bei HP angekündigt

In der britischen Landesniederlassung des Computer-Konzerns Hewlett-Packard läuft eine Auseinandersetzung zwischen der Unternehmensführung und Belegschaftsvertretern auf einen Streik hinaus. Die Gewerkschaft Public and Commercial Services (PCS) kündigte Arbeitsniederlegungen an, wenn HP nicht von Outsourcing-Plänen Abstand nimmt. Dabei geht es um rund 200 Stellen an den Standorten Newcastle, Lytham St. Annes und Sheffield. Betroffen sind Beschäftigte, die IT-Dienstleistungen für das britische Arbeitsministerium durchführen. Ihre Aufgaben sollen nach dem Willen HPs zukünftig von Indien aus erledigt werden.

Das Management erklärte zwar, dass ein Großteil der fraglichen Mitarbeiter andere Stellen innerhalb des Unternehmens erhalten sollen, trotzdem will die Gewerkschaft sich nicht auf einen Deal einlassen. Sie forderte die Regierung auf, sicherzustellen, dass die von ihr angeforderten Dienstleistungen nicht von Arbeitskräften mit Billiglöhnen durchgeführt werden.

Eine Verlagerung der Arbeitsplätze sei sowohl für die Beschäftigten und - wegen der wegfallenden Steuereinnahmen - auch für den Staat von Nachteil. Profitieren würden lediglich die HP-Aktionäre, so die Argumentation. Das HP-Management betonte hingegen, dass die Einsparungen, die man sich aus der Maßnahme erhofft, auch an den Auftraggeber weitergegeben würden. Logo, Hp, Hewlett-Packard Logo, Hp, Hewlett-Packard Hewlett Packard
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