Kabel BW: Kauf könnte Börsengang platzen lassen
Wie die Wirtschaftszeitung aus informierten Kreisen erfahren haben will, seien der US-Medienunternehmer John Malone und die Investmentfirma CVC mittlerweile in einen Bieter-Wettstreit verstrickt. Malone soll demnach über seinen Kabelnetzbetreiber Liberty Global 3,2 Milliarden Euro für Kabel BW geboten haben.
Liberty könnte mit einem Kauf seine Marktposition in Deutschland weiter ausbauen und den Druck auf den Marktführer Kabel Deutschland verstärken. Dem US-Unternehmen gehört mit Unitymedia bereits der zweitgrößte Kabelnetzbetreiber des Landes. Aber auch für CVC wäre Kabel BW angesichts der zuletzt sehr guten Ergebnisse eine gute Anlagemöglichkeit.
Bei Kabel BW will man sich angesichts der Angebote alle Optionen offenhalten. Immerhin würde ein Verkauf zu einem Preis von über 3 Milliarden Euro die Erwartungen, die der bisherige Eigner EQT in den Börsengang hatte, übertroffen. In der nächsten Woche wird es voraussichtlich erste Hinweise darauf geben, wohin der Weg nun führt, da dann ohnehin weitere Details zur Vorbereitung des Börsengangs bekannt gegeben werden sollten.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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