Cisco macht Jabber zur Kommunikationszentrale

Kommunikation Der Netzwerkausrüster Cisco hat eine deutlich erweiterte Version des Instant Messaging-Protokolls Jabber vorgestellt, die vor allem das Tor zur Business-Welt öffnen soll. Die Cisco-Entwickler haben seit der Übernahme der Firma Jabber im Jahr 2008 an der Weiterentwicklung des Protokolls gearbeitet, dass auch weiterhin frei verfügbar sein wird, aber einen deutlich größeren Funktionsumfang bietet.

Die Nutzer können über Jabber nun Chatten, Telefonieren und Videokonferenzen durchführen. Auch gemeinsame Arbeitsflächen lassen sich erstellen und per Desktop-Sharing kann anderen Anwendern die eigene Bildschirmoberfläche gezeigt werden.

Dabei hat Cisco dafür gesorgt, dass das neue Jabber kompatibel zu verschiedenen Unified Communication-Systemen ist. Dazu gehören der Unified Communications Manager aus gleichem Hause sowie der Microsoft Communications Server.

Cisco wird demnächst Clients für verschiedene Plattformen zur Verfügung stellen. Dazu gehören neben Windows und Mac OS X auch iOS, Android, Blackberry und Nokia.
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