Atos Origin verbannt die E-Mail vom Arbeitsplatz
In spätestens drei Jahren will man alle Beschäftigten dazu bekommen, keine E-Mails mehr an Kollegen zu schreiben. Das erklärte Firmenchef Thierry Breton heute. Stattdessen sollen effizientere Kommunikationswege wie verschiedene Kollaborations- und Social Media-Plattformen zum Einsatz kommen.
"Wir produzieren in solch großem Umfang Daten, dass unsere Arbeitsplätze immer stärker überschwemmt werden", so Breton. Die Manager des Unternehmens seien wöchentlich inzwischen 5 bis 20 Stunden ausschließlich damit beschäftigt, E-Mails zu lesen und zu schreiben.
Durchschnittlich erhält jeder der 78.500 Beschäftigten rund 200 E-Mails am Tag. Die Einführung von Social Media-Tools, in denen Informationen auch gezielt gefiltert und durchsucht werden können, habe bereits erwiesen, wie die Arbeitsabläufe deutlich effizienter werden können.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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