Studie: Spiele-Fans sind keine besseren Autofahrer
Continental befragte für seine Studie nach Angaben von 'Jalopnik' 2.000 britische Autofahrer im Alter zwischen 17 und 39 Jahren zu ihren Fahrgewohnheiten, wobei nur die Hälfte der Befragten tatsächlich Rennspiele nutzt. Die Spielefans waren oft der Meinung, sie könnten besser Auto fahren, gaben aber auch zu, größere Risiken einzugehen und häufiger Versicherungsansprüche geltend machen zu müssen.
Die Ergebnisse der Studie sprechen eine recht eindeutige Sprache. So wurden 22 Prozent der Spieler schon einmal von der Polizei angehalten, während es bei den Nicht-Zockern nur 13 Prozent waren. Die Wahrscheinlichkeit, wegen eines Unfalls die Hilfe einer Versicherung zu benötigen oder eine rote Ampel zu überfahren, sei bei den Spiele-Fans zudem doppelt so hoch, so die Studie.
45 Prozent der Spielenutzer gaben darüber hinaus an, sie würden sich während des Fahrens aufregen, während der Anteil bei den Nicht-Spielern mit 22 Prozent deutlich niedriger ausfiel. 26 Prozent der Gamer gehen außerdem davon aus, dass ihr Fahrstil anderen Verkehrsteilnehmern Angst machen könnte, während es bei den Nicht-Spielern nur 11 Prozent waren.
Tim Bailey, Sicherheitsexperte bei Continental Tires, sagte zu der Studie, dass die Spielefans offenbar nützliche Fähigkeiten entwickeln und selbstbewusster fahren würden, aber eine gewisse Balance mit einer vorsichtigen Einschätzung von Risiken finden müssten.
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