Kalifornien entzieht Staatsbediensteten die Handys

Wirtschaft & Firmen Der US-Bundesstaat Kalifornien muss wegen finanzieller Probleme sparen und entzieht deshalb zahlreichen Beschäftigten im öffentlichen Dienst das Mobiltelefon. "Es fällt mir schwer zu glauben, dass 40 Prozent der Staats-Angestellten mit einem aus Steuermitteln finanzierten Mobiltelefon ausgestattet sein müssen. Die aktuelle Zahl an Telefonen ist schon erstaunlich", erklärte der neu gewählte Gouverneur Jerry Brown.

Bis zum 1. Juni soll die Menge der Diensttelefone deshalb halbiert werden. Dadurch müssten aus der Staatskasse 48.000 Geräte weniger finanziert werden. Allerdings ist derzeit noch unklar, ob das Sparprogramm im genannten Zeitrahmen vollständig umgesetzt werden kann, weil viele Handys mit längeren Laufzeitverträgen ausgestattet sind.

Insgesamt 20 Millionen Dollar jährlich sollen sich aber auf diesem Wege einsparen lassen. Brown geht dabei mit gutem Beispiel voran. Auch er wird sein dienstliches Mobiltelefon zukünftig nicht mehr verwenden.
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