Kneber-Botnetz hat US-Behörden angegriffen
Im größeren Stil wurden laut einem Bericht der 'ComputerWorld' Weihnachts-E-Mails an zahlreiche Mitarbeiter von Behörden verschickt. In vielen Fällen sei es so gelungen, die jeweiligen Arbeitsplatz-Rechner mit Malware zu infizieren.
Die Schad-Software begann anschließend auf den PCs nach Word-, Excel- und PDF-Dokumenten zu suchen. Diese wurden anschließend zu einem Server der Botnetz-Betreiber geschickt. Sicherheits-Experten, die Zugriff auf das System erlangten, fanden eine größere Bandbreite an Dateien unterschiedlicher Herkunft.
Demnach enthielt der Server beispielsweise Dokumente der National Science Foundation, der Massachusetts State Police und von Entwicklungshilfe-Behörden, die in Afrika und Zentralamerika aktiv sind. Sicherheitsexperten vermuten, dass hinter den Angriffen die gleichen Personen steckten, die zuvor schon einmal Behörden über das Zeus-Botnetz angegriffen hatten.
Dafür spricht die große Ähnlichkeit der Skripte, die zum Ausspionieren der Systeme eingesetzt wurden. Deren Code-Basis ist demnach zu 95,8 Prozent identisch. Damals wurden zahlreiche Dokumente auf einen Server in Weißrussland geladen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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