Google: EU-Kommission prüft weitere Beschwerden

Recht, Politik & EU Inzwischen hat die EU-Kommission auch Beschwerden von deutschen Verbänden in das laufende Kartellverfahren aufgenommen. Dabei will man klären, ob Google seine Marktführerposition missbraucht. Die beim Bundeskartellamt eingereichten Beschwerden hat die Behörde bereits nach Brüssel weitergegeben. Nun soll sich herausstellen, ob der US-amerikanische Internetkonzern Google bei der gleichnamigen Suchmaschine die hauseigenen Dienste bevorzugt behandelt, schreibt 'Spiegel Online'.

Berücksichtigen will die EU-Kommission dabei die Vorwürfe der deutschen Verlegerverbände VDZ und BDZV. Befassen will sich die Europäische Kommission auch mit den Einwänden von Euro-Cities, dem Betreiber von Stadtplandienst.de.

Ein Sprecher der Kommission hat sich zu diesem Thema bereits geäußert und sagte, dass neben dem Informationsaustausch auch eine effizientere Organisation des Kartellverfahrens eine Rolle spielt.

Allerdings könne man wegen der Aufnahme der deutschen Beschwerden nicht von einer Ausweitung der Ermittlungen sprechen.
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