Apache Foundation wirft Java-Engagement hin

Entwicklung Die Apache Foundation wird sich laut einer aktuellen Stellungnahme nicht mehr länger an den Standardisierungs-Prozessen für die Programmiersprache Java beteiligen. Wie die Organisation mitteilte, werde man sich aus dem Exekutivkomitee des Java Community Process (JCP) zurückziehen. Hintergrund dessen ist die starre Haltung Oracles, unter dessen Kontrolle sich Java seit der Übernahme von Sun Microsystems steht.

Allerdings währte der Konflikt schon länger. Dieser basiert auf der Weigerung Suns, die Spezifikationen der Test Compatibility Kits (TCK) vollständig zu veröffentlichen. Diese werden benötigt, um eine Java-Implementierung den Anforderungen für eine Zertifizierung anzupassen.

Weil die TCKs aber nicht vollständig offen sind, kann die Apache Foundation ihr Harmony nicht entsprechend implementieren. Verschiedene Beteiligte kritisierten schon länger, dass dies gegen die Prinzipien der Open Source-Welt verstößt.

Obwohl auch andere Mitglieder des Gremiums wie IBM, SAP und Red Hat für eine Offenlegung sind, stimmten sie mit Oracle dafür, den aktuellen Stand beizubehalten. Lediglich Google und der unabhängige Tim Peierls stellten sich hinter Apache. Peierls hatte das Exekutivkomitee deshalb bereits direkt nach der Abstimmung verlassen.
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