17-jähriger Australier steckt hinter Twitter-Attacke
Aufgrund einer Sicherheitslücke in der Webseite von Twitter war es möglich, Nachrichten auf der Plattform automatisiert in Umlauf zu bringen. Diesbezüglich genügte es schon, wenn der Mauszeiger über entsprechend präparierte Tweets bewegt wurde.
Den Informationen der Sicherheitsexperten von 'Netcraft' zufolge stammt der zugrundeliegende Javascript-Code von Pearce Delphin. In den Augen von Delphin handelt es sich bei seinem Vorgehen um keine Straftat. Er habe eine Sicherheitslücke entdeckt und keinen Wurm programmiert, der sich selbst reproduziert, sagte er.
Nach wenigen Stunden konnte die Lücke von den Betreibern der Plattform geschlossen werden. Wie sich später herausstellte, war den Entwicklern von Twitter das Problem seit geraumer Zeit bekannt. Ende August wurde die Lücke erkannt und aus der Welt geschafft.
Wegen eines aktuellen Updates wurde der Fehler allerdings wieder in das System eingespielt, heißt es von offizieller Seite. Mit dem kürzlich erfolgten Redesign der Plattform habe dies jedenfalls nichts zu tun.
WinFuture bei Twitter: Twitter.com/WinFuture
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