38 US-Bundesstaaten gehen gegen Google vor
Der Vorstoß geht auf die Initiative von Richard Blumenthal, dem Generalstaatsanwalt von Connecticut, zurück. Dieser hatte in der letzten Zeit um Unterstützung für Untersuchungen und eventuelle juristische Schritte gegen Google geworben.
Einer der Auslöser war das Scannen von WLAN-Standorten durch die Kamera-Autos von Googles Street View-Dienst. Dabei wurden nicht nur die Kennungen und Positionen der Funknetze mitgespeichert, sondern auch einzelne von unverschlüsselten Verbindungen übertragene Daten.
Google entschuldigte sich zwar für den Vorfall und versprach, bei der Aufklärung des Problems zu helfen, allerdings habe die darauf folgende Praxis laut Blumenthal ihre Mängel. Wie er in einer Stellungnahme mitteilte, würden die Auskünfte Googles mehr Fragen auswerfen als sie beantworten.
Deshalb soll nun eine breitere Untersuchung in die Wege geleitet werden. Diese wird unter anderem von den Bundesstaaten New York, Mississippi, Oregon, Washington, Kansas und Montana unterstützt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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