Handy-Nutzung im EU-Ausland wird im Juli billiger
Die EU-Kommission hatte vor einiger Zeit bereits dafür gesorgt, dass die Gebühren für die Handy-Nutzung im europäischen Ausland reduziert werden müssen. Zurzeit dürfen abgehende Anrufe im Ausland daher höchstens 51 Cent pro Minute kosten, ankommende Gespräche maximal 23 Cent.
Ab Juli gelten weiter abgesenkte Preisgrenzen: Dann dürfen Mobilfunkbetreiber für abgehende Anrufe bei Auslandsaufenthalten maximal 46 Cent berechnen, ankommende Gespräche können maximal 18 Cent kosten. Eine weitere Preissenkung ist für den Sommer 2011 vorgesehen.
Eine Obergrenze gilt auch für SMS: Der Versand von Kurzmitteilungen aus dem Ausland kostet maximal 13 Cent. Das ist weniger als der typische Inlandspreis von 19 Cent.
Die EU greift inzwischen auch beim Daten-Roaming ein, also der mobilen Internet-Nutzung mit dem Handy im Ausland. Hier gibt es allerdings keine festen Preis-Limits für Endverbraucher. Reguliert werden statt dessen die Entgelte, die sich die Netzbetreiber verschiedener Länder gegenseitig in Rechnung stellen.
Bereits heute dürfen Anbieter untereinander nicht mehr als einen Euro pro Megabyte für den Datentransfer berechnen. Diese Obergrenze wird schrittweise auf 80 Cent pro Megabyte im Jahr 2010 und 50 Cent pro Megabyte im Jahr 2011 abgesenkt - was letztlich beim Verbraucher ankommen soll.
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Christian Kahle
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