Palin: Urteil im Streit um geknackte E-Mail-Konten
Den offiziellen Angaben zufolge hat das Geschworenengericht den 22-Jährigen jedenfalls wegen unerlaubten Eindringens in Computersysteme und wegen Behinderung der Justiz für schuldig befunden. Die Staatsanwaltschaft warf dem ehemaligen Studenten vor, dass er den Wahlkampf der Republikanerin bewusst behindern wollte.
Wie bereits angesprochen wurde das Strafmaß noch nicht konkret festgelegt. Im Falle der Höchststrafe drohen dem ehemaligen Studenten ein Jahr Haft und eine Geldstrafe von 100.000 US-Dollar. Wegen Behinderung der Justiz könnten 250.000 US-Dollar Strafe und 20 Jahre Haft dazu kommen, teilte die 'Montrealgazette' mit.
Sarah Palin hat sich zu diesem Urteil über ihre Facebook-Seite ausgelassen. In ihrem veröffentlichten Beitrag zeigt sich die frühere US-Vizepräsidentschaftskandidatin dankbar, dass die Geschworenen die Beweise gründlich abgewogen und ein gerechtes Urteil gefällt haben. Vor Gericht sagte Palin selbst als Zeugin aus und beteuerte, wie störend dieser Zwischenfall war.
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