Google Buzz: Neue Einstellungen zur Privatsphäre
Seit dieser Woche werden die Buzz-Nutzer dazu aufgerufen, ihre Privatsphäre-Einstellungen entweder anzupassen oder zu bestätigen. Der Produkt-Manager von Buzz, Todd Jackson, sagte dazu, dass man schon kurz nach dem Start von Google Buzz auf mögliche Probleme und Schwierigkeiten in diesem Zusammenhang aufmerksam wurde.
Daraufhin habe man alles daran gelegt, um die Buzz-Erfahrung besser zu machen. Den eigenen Angaben von Jackson zufolge ist es dem Internetkonzern sehr wichtig, den Benutzern sowohl Transparenz, als auch Kontrolle geben zu können.
Auf die erste Kritik am Umgang mit den persönlichen Daten reagiert Google damals zügig. Allerdings gingen diese Anpassungen einigen Nutzern nicht weit genug.
Abgesehen von zahlreichen Datenschützern und Mitgliedern kritisierte auch der US-amerikanische Kongress das Social Network von Google. Der Kongress zeigte sich unter anderem im Hinblick auf die Privatsphäre besorgt und forderte den Internetkonzern dazu auf, diese Einstellungen zu prüfen.
Und auch die deutsche Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner übte Kritik an Google Buzz. In den Augen von Aigner handle es sich um einen bedeutsamen Eingriff in die Privatsphäre, wenn Kontaktdaten aus einem Mailprogramm veröffentlicht werden, indem sie mit den Kontakten andere Nutzer verknüpft werden.
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