Windows Phone 7 bekommt "halbes" Multitasking

Handys & Smartphones Die Frage, ob Windows Phone 7 Multitasking beherrscht oder nicht, lässt sich nicht ohne Erläuterung beantworten. Auf der Entwicklerkonferenz MIX 2010 hat Microsoft genau das getan, nämlich das Anwendungs-Management erläutert. So wurde auf der Konferenz allen anwesenden Entwicklern unmissverständlich gesagt, dass sie davon ausgehen sollen, dass ihre Anwendung geschlossen wird, sobald der Nutzer zu einer anderen App wechselt. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn in Wirklichkeit ist dieser Vorgang wesentlich komplexer.


Quelle: Endgadget.com

Sobald der Nutzer zu einer anderen App wechselt, taucht die zuvor genutzte Anwendung in einen Ruhemodus, den Microsoft "dehydrated" nennt. Wird sie erneut aufgerufen, wird sie wieder aktiv ("rehydrated"). Sollte eine andere Anwendung in der Zwischenzeit aber besonders viele Ressourcen benötigen, die von der ruhenden Anwendung belegt werden, so werden diese ganz einfach frei gemacht, der Prozess wird beendet. Beim nächsten Start der App sind nicht gespeicherte Daten verschwunden.

Eine ruhende Anwendung kann nicht auf sich aufmerksam machen. Im Fall eines Messengers beispielsweise würden eingehende Nachrichten nicht bemerkt werden, es sei denn ein Push-Service wird verwendet. Ausnahmen stellen der Internet Explorer und die Zune-Software dar. Sie können im Hintergrund laufen und werden vom Betriebssystem nicht automatisch geschlossen. Windows Phone 7 beherrscht also Multitasking, jedoch steht es nicht für alle Anwendungen zur Verfügung.
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