Kampagne wegen hohen Krebs-Raten bei Samsung
Nach Angaben der Initiative habe man unter Samsung-Mitarbeitern eine ungewöhnlich hohe Rate an Krebs-Erkrankungen festgestellt. Dies wird auf verschiedene gesundheitsgefährdende Substanzen zurückgeführt, die bei der Chip-Produktion zum Einsatz kommen, berichtet das US-Magazin 'EETimes'.
Im Rahmen der "Samsung Accountability Campaign" fordern die Organisationen nun, dass der Konzern sich der Verantwortung für seine Beschäftigten stellt. So wird eine Verbesserung des Arbeitsschutzes und eine Entschädigung der Betroffenen verlangt. Die Kampagne startet im Zusammenhang mit dem dritten Todestag der Samsung-Mitarbeiterin Yu-mi Hwang.
Diese war am 6. März 2007 im Alter von 22 Jahren an Leukämie gestorben. Offiziell wurde dies auf einen natürlichen Schaden am Erbgut zurückgeführt. Der Vater der Verstorbenen macht aber Samsung für den Tod seiner Tochter verantwortlich. Immerhin war eine ihrer Kolleginnen, die an der gleichen Maschine arbeitete ebenfalls an Leukämie gestorben, eine Dritte kündigte freiwillig, nachdem die eine Fehlgeburt hatte.
Aus dem gleichen Werk wurden eine Reihe weiterer Krankheitsfälle bekannt, die Quote soll klar höher liegen als normal. Samsung wies aber bisher jede Verantwortung zurück und erklärte stets, dass es sich in allen Fällen um persönliche Gesundheitsprobleme handle, die nicht in Verbindung mit den Arbeitsbedingungen stehen.
Zu der Kampagne haben sich unter anderem Betroffenenverbände und die südkoreanische Metallarbeiter-Gewerkschaft zusammengeschlossen.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen