Hollywood stellt Hacker überraschend realistisch dar

Forschung & Wissenschaft Hacker werden in Hollywood-Filmen überraschend realistisch dargestellt. Das Klischee-Bild von pickeligen Jugendlichen, die mit ihren Computer-Kenntnissen glänzen, ist recht selten. Statt dessen zeichnet der überwiegende Teil der Filme ein Bild, nach dem Hacker-Figuren über 30 Jahre alt sind und einen festen Job im IT-Bereich haben. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von Damian Gordon vom Dublin Institute of Technology.

Dieser untersuchte 50 Filme aus fünf Jahrzehnten. Entgegen seiner ursprünglichen Annahme habe sich dabei gezeigt, dass Hacker in der Regel nicht als Wunderkinder dargestellt werden. Es gebe nur einen kleinen Teil von Produktionen, die das Klischee bedienen - und gerade diese haben sich offenbar am stärksten bei den Zuschauern ins Gedächtnis gebrannt.

Insgesamt zählte Gordon bei seiner Untersuchung 60 Figuren, die man als Hacker bezeichnen kann. 44 von ihnen standen dabei auf der guten Seite, was einem Anteil von 73 Prozent entspricht. Lediglich 17 Prozent wurden eindeutig als böse Buben gezeigt, während 10 Prozent sich neutral verhielten.

Nur 20 Prozent der Film-Hacker waren Schüler oder Studenten. 32 Prozent hatten einen normalen Job im IT-Bereich, weitere 20 Prozent waren Vollzeit-Hacker. Die übrigen stammten aus anderen Arbeitsbereichen.
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