Browser-Entwickler Opera erleidet Gewinneinbruch

Wirtschaft & Firmen Im vergangenen Kalenderjahr erlitt der in Norwegen ansässige Browser-Hersteller Opera einen deutlichen Gewinneinbruch um 68,3 Prozent. Den Bekanntmachungen von Opera zufolge stieg der Umsatz allerdings um 23 Prozent an. Laut Opera sank der Nettoprofit des Browser-Herstellers auf 28,5 Millionen Kronen, was umgerechnet etwa 3,5 Millionen Euro entspricht. Im Hinblick auf den Umsatz meldet Opera ein Wachstum auf 612,7 Millionen Kronen. Ein besonders drastischer Einbruch des Gewinns um 86,5 Prozent zeichnete sich im vierten Quartal 2009 ab.

Neben dem Rückgang des Umsatzes sollen in erster Linie die steigenden Kosten einen bedeutenden Teil dazu beigetragen haben. Während die Nachfrage in Kanada und den Vereinigten Staaten nach den Produkten von Opera gestiegen ist, so sollen die Geschäfte in Asien und Europa zurückgegangen sein.

Durch nicht näher erläuterte Restrukturierungsmaßnahmen will das Unternehmen in diesem Kalenderjahr Geld einsparen. Für die weitere Zukunft sieht sich Opera mit seinem mobilen Browser, der in einer iPhone-Version kürzlich auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorgestellt wurde, bestens gerüstet, teilte 'Futurezone' mit.
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