Adobe Produkte werden häufiger zum Angriffsziel
Zum vorrangigen Angriffsziel seine die Produkte von Adobe geworden, heißt es. In erster Linie betreffe dies den Adobe Reader. Bei dieser Software wurden im Laufe des Jahres rund 45 Sicherheitslücken entdeckt. Da der Adobe Reader auf sehr vielen Systemen zum Einsatz kommt, sprechen die Sicherheitsunternehmen von einer großen Gefahr.
Auch bestimmte Javascript-Funktionen, die beispielsweise für die Darstellung von Animationen benutzt werden, sollen das Programm von Adobe zu einem lohnenden Ziel für Angreifer machen. Vergleichbare Gefahren ergeben sich in dem ebenfalls von Adobe stammenden Flash. Allerdings konnten diesbezüglich deutlich weniger Angriffe festgestellt werden.
Natürlich geriet auch Software von anderen Herstellern in diesem Jahr in das Visier der Angreifer. Besonders beliebt waren neben Schwachstellen in Windows selbst der Internet Explorer und Office.
Im Hinblick auf den Internet Explorer 8 spricht man Microsoft einen deutlichen Fortschritt zu. Schließlich sei der Browser bislang deutlich weniger anfällig für Attacken als die Vorgänger-Versionen.
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