Linux-Distributoren schließen Lücken im Kernel
Durch einen Fehler in der Funktion "ip_defrag() (net/ipv4/ip_fragment.c)" im TCP/IPv4-Stack lässt sich diese Schwachstelle aus der Ferne mit sehr großen Paketen angreifen. Unter bisher nicht näher erläuterten Umständen könnte es sodann zu einer Null-Pointer-Dereferenzierung kommen. Möglicherweise sei auch ein Absturz des Systems möglich.
Entdeckt wurde diese Sicherheitslücke im Linux-Kernel 2.6.32-rc8. In der finalen Ausführung konnte man diese Problematik den Angaben von 'derStandard' zufolge allerdings beseitigen.
Abgesehen davon wurde auch eine Schwachstelle im Ext4-Dateisystem, welches standardmäßig bei Ubuntu 9.10 und OpenSuse 11.2 zum Einsatz kommt, behoben. Die zugehörigen Update-Pakete stehen bereits zur Verfügung.
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