Root-Rechte für jedermann: Lücke im Linux-Kernel
Die Sicherheitslücke findet man in der Datei pipe.c, mit der Pipes, also Datenströme zwischen zwei Prozessen, initialisiert werden. Unter gewissen Umständen kann es bei der Nutzung der Funktionen pipe_read_open(), pipe_write_open() und pipe_rdwr_open() zu einer Wettlaufsituation kommen, wenn ein Mutex zu früh geschlossen wird. Vereinfacht dargestellt greifen zwei gleichzeitig laufende Prozesse auf den gleichen Datenbestand zu und verändern ihn.
Die Lücke lässt sich allerdings nur ausnutzen, wenn die Systemvariable mmap_min_addr auf 0 gesetzt ist. Standardmäßig ist das bei vielen Distributionen der Fall, beispielsweise Red Hat und Debian. Die Systemvariable legt die niedrigste virtuelle Adresse fest, auf die ein Prozess mappen darf.
Laut einem Bericht von 'heise Security' hat Red Hat bereits aktualisierte Pakete veröffentlicht, mit denen die Sicherheitslücke behoben wird. Debian erklärt, wie man die Systemvariable verändert. Bei der Entwicklung des Linux-Kernels wurde das Problem mit der aktuellen Version 2.6.32 beseitigt, allerdings steht davon bislang nur ein Release Candidate zur Verfügung.
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Internet Security:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
WordPress 7.0.3 Sicherheits-Release freigegeben - kontinuierliche Arbe
d-hubs - Gestern 14:01 Uhr -
Neues von RawTherapee, Version 5.13
d-hubs - Vorgestern 19:37 Uhr -
Dr.Parted Live 26.08:eine bootfähige GNU/Linux-Distri -
d-hubs - 03.08. 19:11 Uhr -
ganz neu - ZimaOS 1.7.0: vieles wurde weiter entwickelt
d-hubs - 02.08. 12:46 Uhr -
Datensouveränität, Kosten und Unabhängigkeit:
d-hubs - 01.08. 14:46 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen