75% des Linux-Codes von bezahlten Entwicklern
Dieser gehört dem engeren Kreis der Kernel-Entwickler an. Wie er auf der australischen Konferenz Linux.conf.au 2010 berichtete, stammen inzwischen 75 Prozent der neu hinzukommenden Quellcodes, aus denen sich der Kernel zusammensetzt, von Programmierern, die im Auftrag ihrer Arbeitgeber - zumeist großer IT-Konzerne - an der Weiterentwicklung mitarbeiten, berichtet das Magazin 'APCmag'.
Grundlage der Analyse sind die Sourcen, die seit Weihnachten 2008 neu hinzugekommen sind. Dieser umfasste ein Gesamtvolumen von 2,8 Millionen Zeilen, die in Form von 55.000 Änderungen in den Kernel einflossen. Sie sorgten in dieser Zeit von einem Fortschreiten der Versionsnummern von 2.6.28 bis 2.6.32.
"75 Prozent dieses Codes kommen von Leuten, die dafür bezahlt werden", sagte Corbet. Lediglich 18 Prozent stammen nachweislich von Programmierern, die in ihrer Freizeit mithelfen. Die übrigen 7 Prozent ließen sich seinen Angaben zufolge nicht genau einordnen.
Den größten Anteil an der Weiterentwicklung hatte der Linux-Distributor Red Hat, von dem 12 Prozent des Codes stammen. Weitere 8 Prozent kommen von IBM. Dahinter folgen Novell (6 Prozent) und Oracle (3 Prozent).
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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