KDE kann beliebige Anwendungen in Tabs anordnen

Systemprogramme Mit der ersten Beta der Linux/Unix-Oberfläche KDE Software Compilation 4.4 wird ein neues Feature des Fenster-Managers KWin eingeführt: Die Nutzung von Tabs über verschiedene Anwendungen hinweg. Tabs haben bisher vor allem als Funktion von Browsern Verbreitung gefunden. Mehrere Webseiten werden dabei innerhalb eines Fensters angeordnet und sind über Reiterkarten erreichbar. Nun soll dieses Konzept auch anwendungsübergreifend für mehr Ordnung auf dem Bildschirm sorgen.

Die neue Funktion ermöglicht es beispielsweise alle Programme, die zu einem bestimmten Arbeits-Projekt gehören, als Tabs in einem Fenster zusammenzuführen. So sind beispielsweise das richtige Fenster eines Texteditors sowie die zugehörigen Webseiten und Fotos im Bild-Archiv direkt beim Arbeiten erreichbar.

Die Tab-Funktion von KWin steht dabei systemweit zur Verfügung - es ist also nicht nötig, dass die Entwickler von Anwendungen deren Anordnung in Tabs unterstützen. Das Feature stellt eine Alternative zur Verwendung verschiedener virtueller Desktops dar.
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