EA: Zu geringe Umsätze auf dem deutschen Markt
Rund neun Prozent des weltweiten Spielemarktes soll Großbritannien ausmachen. In Deutschland sind es hingegen vier Prozent, teilte Gerhard Florin von Electronic Arts mit. Da allerdings Deutschland mehr Einwohner habe, müsste sich laut Florin ein Marktanteil von zwölf Prozent ergeben. Immerhin seien beide Länder ähnlich fußballbegeistert.
Dies scheint sich jedoch nicht in aktuellen Verkaufszahlen von EA widerzuspiegeln. In Großbritannien werden zweieinhalbmal so viele Spiele verkauft als in Deutschland, führt der für das internationale Publishing zuständige Manager an. Zudem wurden die schlechten Ausbildungsmöglichkeiten kritisiert.
In Deutschland sei es deutlich schwieriger, gute und fähige Spiele-Entwickler zu finden. Als mutmaßlichen Grund für diese Erscheinung wird die sehr geringe Akzeptanz für Video- und Computer-Spiele in der Altersgruppe, die über das Angebot von Ausbildungen entscheidet, verantwortlich gemacht.
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