Modern Warfare 2: Kritik an Flughafen-Massaker

Im Internet kursieren seit wenigen Tagen Videos, die eine Vorabversion des Shooters "Call of Duty: Modern Warefare 2" zeigen. Darunter ist auch eine Szene, die einen Auftrag an einem Flughafen beinhaltet, bei dem es zu Massenerschießungen kommt. So stürmen bewaffnete Männer einen Flughafen und erschießen zahlreiche Zivilisten. Diese Szenen sorgen natürlich für Kritik und liefern Futter für Killerspiele-Diskussionen. Die Kollegen von 'Gamestar.de' haben beim Publisher Activision nachgefragt und um eine Stellungnahme gebeten.

Demnach muss der Spieler im Laufe der Handlung von "Modern Warfare 2" das Vertrauen eines russischen Terroristen gewinnen. Als Doppelagent soll er dessen Terrorzelle unterwandern. Die Zelle stürmt den Flughafen und will dort Angst und Schrecken verbreiten.

Laut Activision ist diese Sequenz für den Spieler optional. Zuvor wird eine Warnung eingeblendet, in der darauf hingewiesen wird, dass die nachfolgenden Szenen für einige Spieler verstörend sein könnten. Man kann entscheiden, ob man die Sequenz trotzdem spielen möchte oder sie lieber überspringt. Activision will die Szene nutzen, um dem Spieler das Gräuel des Terrors ins Gedächtnis zu rufen.

"Man wird weder in dieser noch in anderen Szenen des Spiels für das Schießen auf Zivilisten belohnt - ganz im Gegenteil", erklärte Christian Blendl von Activision Deutschland. "Call of Duty: Modern Warfare 2" kommt in Deutschland ungekürzt auf den Markt. Daher hat es von der USK keine Jugendfreigabe erhalten.
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