Google soll zukünftig Ajax-Websites durchsuchen
Die Entwickler beziehen sich mit ihrem Vorschlag auf statische Websites, auf denen mit JavaScript gleichbleibende Teile des Inhalts erzeugt werden. Der zuständige Webmaster soll ein Ausrufezeichen im HTTP-Request unterbringen, so dass der Crawler die Ajax-URL erkennen kann.
So wird beispielsweise aus http://example.com/page?query#state der Aufruf http://example.com/page?query#!state. Der Crawler wandelt dies bei seinem Besuch in die URL http://example.com/page?query&_escaped_fragment_=state um, die dann per HTTP-Request an den Server gesendet wird. Dieser muss den Inhalt dann so ausgeben, wie ihn auch ein JavaScript-fähiger Browser erhalten würde.
Webseitenbetreiber erhalten dadurch die Kontrolle darüber, welche Ajax-Seiten die Suchmaschine indizieren darf. Bislang handelt es sich dabei aber nur um einen Vorschlag, für den Feedback erwünscht ist.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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