Online-Banking-Abzocker legen falsche Spuren
So fand Aviv Raff von den RSA FraudAction Research Labs heraus, dass der Kontroll-Server des URLZone-Bot-Netzes bewusst falsche Daten liefert, wenn man ihn aushorchen will, berichtet 'heise.de'. Der Einsatz so genannter "Money Mules", zu Deutsch Geldesel, ist bereits seit geraumer Zeit üblich. Bei gefälschten Überweisungen agieren sie als Geldwäscher.
Sie kassieren für ihre Dienste eine Provision, bevor sie das Geld an eine Adresse im Ausland schicken. Der Banking-Trojaner, der die Überweisung seines Opfers umleitet, holt sich die Kontodaten des Geldwäschers direkt vom Kontroll-Server. Die RSA FraudAction Research Labs gaben sich jetzt als ein Opfer des Trojaners aus, um den Kontroll-Server des Botnetzes auszuhorchen.
Allerdings lieferte dieser ihm die Kontodaten eines Unbeteiligten. Der Kontroll-Server hatte erkannt, dass es sich nicht wirklich um einen Infizierten handelt. Er legte deshalb eine falsche Spur. Dazu nutzte er Kontodaten, die zuvor von den Trojaner-Opfern für echte Überweisungen verwendet wurden. Der Eigentümer eines solchen Kontos könnte somit fälschlicherweise der Geldwäsche beschuldigt werden.
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen