APWG: Scareware weiterhin auf dem Vormarsch

Viren & Trojaner Die Anti-Phishing Working Group (APWG) kommt in einem aktuellen Bericht zu dem Ergebnis, dass die Verbreitung von sogenannter "Scareware" inzwischen äußerst bedenkliche Ausmaße angenommen hat. Bei Scareware handelt es sich um betrügerische Sicherheits-Software, die dem Anwender eine Viren-Infektion vorspielt. In der Regel können die Opfer gegen Bezahlung einer bestimmten Summe für die Desinfektion ihrer vorgeblich unterwanderten Systeme sorgen.

Tatsächlich bietet die Software aber keinen Schutz vor Bedrohungen, sondern entwendet häufig persönliche Informationen oder beeinträchtigt die Produktivität der Systeme.

Bei den aufgestellten Beobachtungen soll sich eine stark steigende Tendenz abzeichnen, hieß es. Im ersten Halbjahr dieses Jahres zählte die Anti-Phishing Working Group über 480.000 Vorfälle in diesem Zusammenhang. Deutlich wird dieser drastische Anstieg, wenn man die Monate Januar, mit über 20.000 Fällen und Juni, mit über 150.000 Fällen, vergleicht.

In Form von einem PDF-Dokument gibt die Anti-Phishing Working Group weitere Einblicke in dieses Geschehen.

Auch Microsoft kam im April dieses Jahres zu der Erkenntnis, dass die Verbreitung von vorgetäuschten Sicherheitsprogrammen (Rogue Security Software) stark zugenommen hat.
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