Browser-Engine WebKit nun mit 3D-Unterstützung
Bei WebGL handelt es sich um eine Schnittstelle zum Grafik-Standard OpenGL ES 2.0. Diese ermöglicht es Browsern zukünftig, über das Canvas-Element eingebundene 3D-Grafiken direkt darzustellen. Dabei wird auf die im System integrierte Grafikbeschleunigung zurückgegriffen.
Seinen Ursprung hat WebGL bei der Firma Khronos, die die Software im August veröffentlichte. Mehrere Unternehmen, darunter Mozilla, Google und Opera haben bereits ihre Unterstützung zugesagt. Von Apple gab es noch keine offizielle Stellungnahme, allerdings tauchten WebGL-Implementierungen nun in WebKit-Entwicklungszweigen auf.
In den aktuellen Nightly-Builds ist die Technologie bereits vorhanden, allerdings standardmäßig noch deaktiviert. Um sie anzuschalten, muss man sich die Quellcodes herunterladen und WebGL vor dem Kompilieren in der Konfiguration entsprechende Festlegungen treffen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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