Webkit besteht den Acid3-Test jetzt auch komplett

Browser Die freie HTML-Render-Bibliothek Webkit besteht den Acid3-Test jetzt komplett. Nachdem bereits Anfang des Jahres 100 Punkte erzielt werden konnten, werden jetzt auch die Animationen auf vorgegebener Hardware flüssig dargestellt. Die Entwickler beschleunigten dazu das DOM-Rendering und setzen auf eine neue JavaScript-Engine namens SqirreFish Extreme, die in einigen Tests sogar Googles V8-Engine stehen lässt, die in Chrome erst kürzlich für neue Rekorde sorgte. Die Verbesserungen an Webkit findet man derzeit nur in den aktuellen Nightly-Builds.

Webkit entstand ursprünglich aus der HTML-Engine KHTML des bekannten KDE-Projekts. Apple spaltete das Projekt ab und entwickelte es damals weiter, da eine eigene HTML- und JavaScript-Engine für die eigenen Produkte benötigt wurde. Man entschied sich gegen den Code der Mozilla Foundation, da dieser damals im Vergleich zu KHTML als unübersichtlich und kompliziert galt.

Inzwischen wird das Webkit nicht nur von Apple weiterentwickelt, sondern auch von Nokia und Google. Es kommt neben dem Apple-Browser Safari auch in Googles Chrome zum Einsatz. Zudem ist es Grundlage für diverse andere Anwendungen, beispielsweise Adobe AIR und Google Android.

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