Mobilfunk muss bald Exabytes an Videos streamen
Das geht aus einer Prognose des britischen Marktforschers Cuda hervor. Dieser geht davon aus, dass im Jahr 2017 allein durch Videos, die Nutzer mit Handys, Notebooks und anderen portablen Geräten über die Mobilfunknetze abrufen, einen monatlichen Datenverkehr von 1,8 Exabyte verursacht werden - das entspricht 1,8 Milliarden Gigabyte.
Videos werden dabei einen Anteil von drei Vierteln am gesamten Traffic haben, der über die Funknetze läuft. Über die Hälfte dieses Datenaufkommens ist in Asien anzusiedeln (53 Prozent). Auf Europa werden etwa 26 Prozent entfallen, während Nordamerika mit 14 Prozent beteiligt ist, hieß es.
Den Großteil des Datenvolumens werden dabei weltweit die LTE-Netze zu übermitteln haben, die in den kommenden Jahren aufgebaut werden. Die Technologie ist ein direkter Nachfolger von UMTS und HSDPA. In Asien entfällt allerdings ein großer Teil auch auf andere Technologien wie WiMAX.
Diese vierte Generation von Mobilfunk-Technologie bietet die Möglichkeit, HD-Inhalte zu streamen. Neben einer zunehmenden Nutzung des mobilen Internets wird dies der wichtigste Faktor für ein regelrecht explodierendes Datenaufkommen sein, so die Marktforscher.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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