Datenflut: Zettabyte-Marke wird 2010 genommen
Für das vergangene Jahr wurde das weltweite Datenaufkommen auf 800 Milliarden Gigabyte oder 0,8 Zetabyte geschätzt. In diesem Jahr soll ein Wert von 1,2 Zettabyte erreicht werden, so eine EMC-finanzierte Untersuchung des Marktforschungsunternehmens IDC.
Dies entspricht der Menge an digitalen Informationen, die entsteht, wenn jeder Erdenbewohner 100 Jahre lang ununterbrochen twittern würde. Wollte man den Datenbestand auf Apples iPads speichern, bräuchte man von der 16-Gigabyte-Version 75 Milliarden Geräte. Diese würden das Londoner Wembley-Stadion 41 mal bis zum Rand zu füllen,
Mehr als 70 Prozent der Daten entstehen durch einzelne Menschen. Trotzdem tragen Unternehmen die Verantwortung für etwa 80 Prozent der Datenmenge, da sie dafür sorgen müssen, dass die Informationen gespeichert, verwaltet und geschützt werden.
Der Studie zufolge wird die Menge der jährlich entstehenden Informationen bis 2020 um den Faktor 44 steigen, da beispielsweise alle wichtigen Medienformate - TV, Radio, Print, Sprache - bis dahin von analoger auf digitale Nutzung umgestellt sein werden. Mehr als ein Drittel der Daten wird dabei 2020 voraussichtlich in Cloud-Diensten vorgehalten.
Ohne das Aussortieren und Löschen unwichtig gewordener Daten würden wir längst massive Probleme bekommen, hieß es weiter. Schon heute entstehen rund 35 Prozent mehr Informationen, als Speicherkapazität vorhanden ist. Dieser Wert steigt in den nächsten Jahren voraussichtlich auf über 60 Prozent.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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