Deutschland soll Vorreiter bei Paid-Content werden
Der Vorstand der Bild-Gruppe bei Axel-Springer, Andreas Wiele, hat sich zu diesem Thema im Rahmen der Eröffnung des Internationalen Medienkongress zur IFA 2009 in Berlin ausgelassen. Während es bislang schon gang und gäbe sei, für Musik, Videospiele oder Handyinhalte Geld auszugeben, wagen es die Verlage noch nicht, für ihre Dienste eine gewisse Gebühr zu erheben, teilte Wiele mit.
Die Umstellung des Angebots auf "Paid-Content" will der Axel-Springer-Verlag offenbar nicht alleine vollziehen. Folglich wird mit der getroffenen Aussage die gesamte Medienbranche aufgerufen, wagemutiger zu werden.
Bis 2019 will Springer die Hälfte seines Umsatzes im Internet generieren, teilte man diesbezüglich mit.
Vor einigen Monaten kündigte der Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner an, die kostenlosen Angebote im Internet zurückdrehen zu wollen. Unter anderem sollen die Benutzer von Smartphones auf Dauer nur noch gegen eine entsprechende Bezahlung an die Inhalte gelangen.
Bereits ab Herbst 2009 sollen die ersten gebührenpflichtigen Apps-Angebote für das iPhone auf den Markt kommen, hieß es bei Golem.
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